BEI EINER REISE IST DIE RICHTUNG ENTSCHEIDEND, NICHT SO SEHR DIE GRÖSSE DES SCHRITTES                                       (RON KURTZ)

Lamas sind sanftmütige, neugierige Tiere, die bestens für die tiergestützte Therapie geeignet sind. Ihre großen, dunklen Augen, ihre anmutigen, eleganten Bewegungen lassen schnell Berührungsängste verschwinden. Ihre Ruhe und Gelassenheit überträgt sich auf die führende Person. Nicht zuletzt lädt das weiche, seidige Fell zum Streicheln und intensiven Erfahren ein. Emotionen werden frei. 

Zentrale Themen, die Dank den Tieren aktiv behandelt werden können sind Vertrauen, Klarheit in der Kommunikation, Grenzen setzen und Führung übernehmen. Dabei wird die Erkenntnis, dass z. B. bewusst Grenzen gesetzt und auch akzeptiert werden, für viele zu einem Schlüsselerlebnis, welches auch den Alltag erleichtern kann. Durch die Erfahrungen des wertfreien Miteinanders von Mensch und Tier erleben wir einen aktiven Prozess der Akzeptanz und der Verbundenheit, der Körper, Seele und Geist neue Kraft schenkt.

Lamas verhalten sich anders als z. B. Hunde, sie stürmen nicht auf den Menschen zu und wollen sofort gestreichelt werden, sie bleiben auf Abstand. Dabei sind sie am Menschen interessiert und haben Freude am gemeinsamen Erleben und Lernen.

Durch die intensive Arbeit mit dem Tier werden alle Sinne geschärft. Sie lernen Schritt für Schritt sich in das Tier/die Situationen einzufühlen, die eigene Persönlichkeit mit ihren eventuellen Einschränkungen anzunehmen, neue Möglichkeiten des Handelns zu entwickeln, aber auch eigene Entscheidungen konsequent umzusetzen. Dabei setzen Sie gezielt ihre Körpersprache für die Kommunikation mit den Tieren ein, am Verhalten des Lamas können Sie die Eindeutigkeit ihrer Kommunikation ablesen. Da die eigentliche Kommunikation zwischen Mensch und Tier nonverbal erfolgt, ist diese Therapie auch bestens geeignet für Menschen mit Sprachstörungen bzw. -einschränkungen. Gelingt das wertfreie Miteinander, wird z. B. Stärke und Sicherheit oder Gelassenheit und Ruhe für Sie selbst spürbar. Wichtig ist, den eigenen Rhythmus zu finden. Dieser Prozess erfordert Konzentration und Geduld, von Mensch und Tier! 

Und das Schöne ist, es macht auch noch Freude! Probieren Sie es aus!

 

 

Was erwartet Sie? 

 

In einem ersten Kennenlerngespräch mache ich mich mit Ihrer Situation vertraut und wir erarbeiten gemeinsam das Therapieziel. 

Die Therapie findet immer im Freien statt. Dabei besteht die Möglichkeit geschützt im Stall, auf dem Paddock, auf der Weide oder mit einiger Erfahrung auch auf den wunderbaren Feldwegen rund um Heckershausen zu arbeiten. Sie ist für Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet.

 

Bitte immer bequeme, strapazierfähige Kleidung und festes Schuhwerk tragen.

 

 

Wann kann eine tiergestützte Therapie hilfreich sein?

 

Generell gibt es eine große Bandbreite für den Einsatz z. B.

  • posttraumatische Belastungsstörungen - belastende Konflikte,
  • Stress- und Erschöpfungssyndrom,
  • Körperliche (somatoforme) Störungen z. B. Reizdarm, Neurodermitis u. a.,
  • Tierphobien,
  • depressive Verstimmung / Trauer,
  • Ängste,
  • körperliche Einschränkungen bei chronischen Krankheiten z. B. Multipler Sklerose, Mb. Parkinson u. a.,
  • gerontopsychiatrische Störungen,
  • Sprachstörungen,
  • Entwicklungsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen,
  • Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeits- und Ausdauerschwächen, 
  • Lernschwäche,
  • Probleme im Kommunikations- und Sozialverhalten.

  

 

Positive Aspekte der Therapiearbeit

   

  • wertfreies Miteinander,
  • Erleben der Natur mit allen Sinnen
  • Förderung der eigenen Körperwahrnehmung,
  • Stärkung des Selbstbewusstseins,
  • Förderung der Konzentration, Geduld, Rücksichtnahme und der Empathie,
  • Training der Grob- und Feinmotorik,
  • Übernehmen von Verantwortung (vorausplanendes und zielführendes Handeln),
  • Aufbau von sozialen Beziehungen,
  • Strategien entwickeln für die Bewältigung von Konfliktsituationen,
  • Förderung der Ausgeglichenheit und Entspannung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DER GRÖSSTE FEIND GUTER KOMMUNIKATION IST ANZUNEHMEN, DASS SIE BEREITS GESCHEHEN IST.