LAMATHERAPIE

Lamas verhalten sich anders als z.B. Hunde, sie stürmen nicht auf den Menschen zu und wollen sofort gestreichelt werden, sie bleiben auf Abstand. Dabei sind sie am Menschen interessiert und haben Freude am gemeinsamen Erleben und Lernen.

Durch die intensive Arbeit mit dem Tier werden alle Sinne geschärft. Sie lernen Schritt für Schritt sich in das Tier/die Situationen einzufühlen, die eigene Persönlichkeit mit ihren eventuellen Einschränkungen anzunehmen, neue Möglichkeiten des Handelns zu entwickeln, aber auch eigene Entscheidungen konsequent umzusetzen. Dabei setzen sie gezielt ihre Körpersprache für die Kommunikation mit den Tieren ein, am Verhalten des Lamas können sie die Eindeutigkeit ihrer Kommunikation ablesen. Da die eigentliche Kommunikation zwischen Mensch und Tier nonverbal erfolgt, ist diese Therapie auch bestens geeignet für Menschen mit Sprachstörungen bzw. -einschränkungen. Gelingt das wertfreie Miteinander, wird z.B. Stärke und Sicherheit oder Gelassenheit und Ruhe für sie selbst spürbar. Wichtig ist, den eigenen Rhythmus zu finden. Dieser Prozess erfordert Konzentration und Geduld, von Mensch und Tier! 

Und das Schöne ist, es macht auch noch Freude! Probieren sie es!

 

 

 

 

Wann kann eine tiergestützte Therapie hilfreich sein?

 

Generell gibt es eine große Bandbreite für den Einsatz z.B

     

  • posttraumatische Belastungsstörungen - belastende Konflikte
  • Stress und Erschöpfungssyndrom
  • Körperliche (somatoforme) Störungen z.B. Reizdarm, Neurodermitis, Asthma u.a.
  • Tierphobien
  • depressive Verstimmung / Trauer
  • Ängste
  • körperliche Einschränkungen z.B bei Multipler Sklerose, Mb. Parkinson u.a.
  • gerontopsychiatrische Störungen
  • Sprachstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeits- und Ausdauerschwächen  
  • Lernschwäche
  • Probleme im Kommunikations- und Sozialverhalten 

 

  

 

Positive Aspekte der Therapiearbeit

 

  • Erleben der Natur mit allen Sinnen
  • wertfreies Miteinander
  • Förderung der eigenen Körperwahrnehmung
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Konzentration, Geduld, Rücksichtnahme und der Empathie
  • Training der Grob- und Feinmotorik
  • Übernehmen von Verantwortung (vorausplanendes und zielführendes Handeln )
  • Aufbau von sozialen Beziehungen
  • Strategien entwickeln für die Bewältigung von  Konfliktsituationen
  • Förderung der Ausgeglichenheit und Entspannung